Büro für Kultur und Technik Vorträge - Seminare - Projekte Prof. Dr. Klaus Kornwachs
Büro für Kultur und TechnikVorträge - Seminare - Projekte Prof. Dr. Klaus Kornwachs
Der Vortrag
Reversible Technologien? –Grenzen der Technikfolgenabschätzung und die Idee der Fehlerfreundlichkeit. Ringvorlesung TU München "Grenzen der Technik" WS 20015/16, München, 20. Januar 2016
ist auf Youtube abrufbar, leider mit schlechter Tonqualität, unter
Industrie 4.0
gilt als vierte industrielle Revolution. Manchmal hat man den Verdacht, dass wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird - hohen Erwartungen folgt dann meistens eine gewisse Ernüchterung über die tatsächlichen technischen Möglichkeiten.
Hier geht es zum Interviw mit dem Deutschlandfunk vom 7.1.2016. Die Fragen stellte Burkhard Müller-Ulrich
 http://www.deutschlandfunk.de/philosoph-zu-industrie-4-0-wir-haben-zu-wenig-technisches.694.de.html?dram:article_id=342678
Die 2. durchgesehene Auflage
ist erschienen im Oktober 2015
Warum versteht kein Mensch Bedienungsanleitungen? Was macht es zu einer solchen Qual, Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn ein Ticket zu entlocken? Wieso kann man viel mehr ausprobieren als wissen? Warum muss man bei Simulationen auf der Hut sein? Vereinfachen, aber wie?
Das sind nur einige der Fragen, die der Technikphilosoph Klaus Kornwachs in seinem Buch beantwortet. Er kennt die Welt der ca. 700.000 Ingenieure in Deutschland wie seine Westentasche und weiß um die alltäglichen Probleme hinter den technologischen Innovationen, die unser Land auf Wachstumskurs halten. In "Philosophie für Ingenieure" schreibt Kornwachs über Erfindungen, technische Prozesse und Konstruktionsfehler - und darüber, welche Philosophie sich hinter der Technik verbirgt und wie aristotelische Logik bei der Konstruktion von Turbinen behilflich ist.
Von Platon bis Richard Sennett - Kornwachs hat geistesgeschichtliche Lösungsstrategien für handfeste praktische Probleme parat. Unterhaltsame Pflichtlektüre für jeden Ingenieur. (Hanser-Verlag)
Presestimmen
"Der Kybernetiker, Technikphilosoph und ehemalige Fraunhofer-Forscher zeigt in seinem Buch, warum sich ein Ingenieur eben doch gewisse grundsätzliche Fragen stellen sollte, will er seinen Job gut machen." Technology Review, Februar 2015
"... ein empfehlenswertes Buch, das philosophische Lösungstrategien für praktische Problem bereitstellt. Es eignet sich für alle, die mit Technik zu tun haben oder an ihr interessiert sind." Claudia Borchard-Tuch, Spektrum der Wissenschaft, Mai 2015
"... eine unterhaltsame Lektüre für Ingenieure [...] Es regt auf angenehme Weise zum Nachdenken über das Tun und Sein an." Dorothee Quitter, Konstruktionspraxis, 24.03.15
"Um zu wissen, Zusammenhänge zu begreifen, braucht man nach wie vor Zeit und Lust und ein so unterhaltsames Werk." packaging journal, März 2015
"Ein interessantes Buch für alle, die gerne ihren Verstand weiterentwickeln wollen". ke NEXT Konstruktion & Engineering, Juni 2015
"Dieses Buch sollten Ingenieure und Techniker unbedingt studiert haben - eine Pflichtlektüre, die zudem garantiert kurzweilig ist." Norbert Hamke, Hebezeuge Fördermittel, Juni 2015
Prof. Kornwachs wurde zum Visting Fellow am Institute for Advanced Studies for Humanities der State University of New York, Binghamton für den Spring Term 2014 ernannt. Diese Ernennung konnte wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht wahrgenommen werden.

Prof. Kornwachs wurde am 22. November 2013 zum Honorary Professor am Intelligent Urbanization Co-Creation Center for High Density Region, College for Architecture and Urban Planning, Tongji University, Shanghai ernannt.

 

 

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Termine 2016

Ist das Technik oder kann das weg? Kann man komplexe Technologie wieder abbauen?  Ringvorlesung TU Dresden "Gestaltbarkeit technisch-ökonomischer Entwicklungspfade" , Dresden 19. Januar 2016

Reversible Technologien? –Grenzen der Technikfolgenabschätzung und die Idee der Fehlerfreundlichkeit. Ringvorlesung TU München "Grenzen der Technik" WS 20015/16, München, 20. Januar 2016
Heidegger und die Technik. Philosophisches Kolloquium, Klinik für Strahlenheilkunde, Radiologie, Universität Freiburg, 16. Februar 2016
Industrie 4.0 -Treibt die Technik die Arbeit vor sich her? Arbeitstagung A+A 2017, Arbeitstagung A+A 2017, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e.V., Hamburg, 18. April 2016
Wie die Industrie 4.0 unser Verhältnis zur Arbeit ändern wird. Junges Forum Technikwissenschaften (JF:TEC). Helmut Schmidt Bundeswehr Universität Hamburg Harburg, Institut für Konstruktions- und Fertigungstechnik, 20. April 2016
Design and Technoscience? What's up with responsibility. Keynote-Lecture 14th Int. Design Conference, Cavtat, Dubrovnik, 17the May 2016
The Technological Basis of Natural Sciences. Forum on Philosophy, Engineering & Technology. Nürnberg, 18,-20. Mai 2016
Pluralismus - Kann man mit Terroristen reden? Ringvorlesung "Die Werte des Westens - Wofür wir stehen und wofür wir werben sollten". Hochschule Konstanz, 13. Juni 2016
Identität in der Virtualität: Arbeits-ich, Welt-Ich, Netz-Ich. Workshop der Friedrich Ebert Stiftung und Forum Soziale Technikgestaltung. Rottweil 24. Juni 2016
Industrie 4.0 - Untergang oder Revolution der Arbeitswelt? Podium auf dem 13. Sommergespräch der Wirtschaft. Stadttheater Kempten, 13. Juli 2016, 19.30h

Fortschritt - Droge oder Notwendigkeit? Seminar, Humboldt-Zentrum für Geisteswissenschafen, Universität Ulm, Villa Eberhard, 25.-27. Juli 2016

 

 

Sommerpause

 

Industrie 4.0 – Schöne Neue Arbeitswelt? Ringvorlesung: Gesellschaft im Wandel – Alles digital? Studium Generale, Hochschule Esslingen, 15. November 2016, 18h

Philosophie für Ingenieure? Technikwissenschaft für Philosophen! Tagung: Philosophie und Philosophen and Technischen Hochschulen. Technische Universität Braunschweig, 17.-18.11 2016

Technologischer Wandel und Verletzlichkeit. Zweiter Agenda-Workshop "Zivile Sicherheit - Technologischer Wandel", Bundesministerium für Bildung und Forschung (Projektträger VDI-Technologiezentrum), Berlin, 29. 11. 2016

Energie und Information wachsen zusammen. Ringvorlesung der TU Dresden: „Umweltinnovationen : Green Technology im disruptivem Wandel“. WS 2016/17; 1. 12. 2016

Entnetzung und Reversibilität. Ernst Bloch-Zentrum, Ludwigshafen, 10. Dezember 2016

„ ... morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben“ – vom Ende der Arbeitsteiligkeit und dem Anfang der totalen Tätigkeit. Ringvorlesung: Was bringt die Zukunft – über Utopien, Fortschrittsideen und –ängste. Hochschule Konstanz, 19.12. 2016

 

Termine 2017

Effizenz kommt nicht von alleine. Innovationsforum Energieeffizienz. IHK Schwarzwald Baar, Heuberg, Neue Tonhalle Villingen, 17. Mai 2017

 

Das Buch:
Kornwachs, K.: Philosophie der Technik - Eine Einführung. Reihe Wissen, C.H. Beck, München 2013ist sowohl als e-Book als auch als Hörbuch erhältlich, gelesen von Günter Merlau. Lausch Medien, Hamburg, Juni 2013
Inhalt
Einleitung
1. Technik – fragwürdig und merkwürdig
2. Philosophisches Nachdenken über Technik als Disziplin der Philosophie
3. Was heißt zivilisierte und technisierte Welt?
4. Grundströmungen der Philosophie der Technik
5. Der Anfang der Technik
6. Bausteine aktueller Technikphilosophie
7. Technik ist mehr als angewandte Wissenschaft
8. Die Frage nach der Ethik
9. Chancen, Risiken und Ungewissheiten des 21. Jahrhunderts
Anmerkungen (ausführlich unter http://www.chbeck.de/fachbuch/zusatzinfos/Anmerkungen-Philosophie-der-Technik.pdf ), Literaturhinweise
Stimmen zum Buch:
"Der Autor forscht als Professor der Physik und Technikphilosoph unter anderem für Fraunhofer-Institute und lehrt an der Universität Ulm. Der erste Teil des Buches ist zunächst allgemeinen Fragen zum Thema gewidmet (Technik – fragwürdig und merkwürdig / Philosophisches Nachdenken über Technik / Was heißt zivilisierte und technisierte Welt?) und geht dann in einem Überblick auf die Geschichte der Philosophie der Technik ein, wobei beginnend mit „Mythos und Antike“ insbesondere Roger Bacon, Leonardo da Vinci, Francis Bacon, René Descartes, Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Beckmann und Immanuel Kant behandelt werden. Mit dem „Schock der industriellen Revolution“ und der gesellschaftsverändernden Kraft der Technik erheben sich neue Fragestellungen und Fragmale, so einerseits nach der „Kultur- und Lebensbedeutung der Technik“, aber andererseits vor allem mit „Hiroshima“ die „Frage nach der Verantwortung“. Dazu werden herangezogen Günther Anders unter dem Gesichtspunkt „Der antiquierte Mensch“, sodann Martin Heideggers „Gestell“ sowie „neuere Strömungen und Entwicklungen“ in Gesellschafts- und Technikkritik. Der zweite Teile beginnt mit dem „Anfang der Technik“, um mit dem Kapitel „Bausteine aktueller Technikphilosophie zu dem Schluss zu gelangen: „Technik ist mehr als angewandte Wissenschaft“, vielmehr stellt sich in ihr vor allem auch „Die Frage nach der Ethik“. Der Autor beschließt sein Buch mit einem Ausblick auf „Chancen, Risiken und Ungewissheiten des 21. Jahrhunderts“, für welche nach wie vor gilt: „Wir ... bleiben also weiterhin voll zurechnungsfähig und sind damit Subjekt der Verantwortung und nicht Objekt der Geschichte. Fortschritte und andere Schritte werden vom Menschen gemacht.“ Ein hochinformativer, gut verständlich geschriebener Einführungsband, der neben einem Literaturverzeichnis (auch weiterführender Art) ein Personenverzeichnis enthält – für eine grundlegende Orientierung im Verhältnis von Philosophie und Technik sehr empfehlenswert!" Helmut Walther in: Aufklärung und Kritik 3/2013, S. 283
"Eine in erzählerischer Form geschrieben Einführung in das Nachdenken über Technik. Dabei wird in einem ersten und ausführlicheren Teil gut verständlich und in einer flüssigen Sprache dargestellt, was die Klassiker der Tehnikphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart über dieTechnik gedacht haben. Im zweiten Teil stehen die Dynamisierung der Technik und die sich daraus ergebenden Probleme im Zentrum. Dabei ist der Autor mit seiner eigenen Ansicht zurückhaltend. Das Buch wendet sich an ein breites Publikum, das sich erstmals mit diesem Thema beschäftigt." Information Philosophie, Juli Heft 2 Juli 2014, S. 59
"... sehr informativ, knapp, präsize, objektiv. In klarer, ja für einen Philosophen schlichten Sprache. Eine ausgezeichnete 'Einführung' für eine hoffentlich große Leserzahl ... Danke für dieses Lesevergnügen." Prof. Dr.-ing. Dr.-Ing. E.h. Heinz Duddeck, Brief vom 6.6.2013
"Wie herrlich klar war es doch vordem, 1877, als der Technikphilosoph Ernst Kapp befinden konnte: „Die ganze Menschheitsgeschichte […] löst sich zuletzt in die Geschichte der Erfindung besserer Werkzeuge auf.“ Heute indes: „Sind die Ingenieure Drogenhändler, ist die Technikethik der Versuch, die Beschaffungskriminalität einzudämmen?“ – nur selten zwar fragt Klaus Kornwachs so flott. Seine Einführung in die Philosophie der Technik ist insgesamt eher sachlich und zurückhaltend, dafür aber ungemein informativ. Im Kern steht immer wieder die Frage nach der Technikbewertung und -verantwortbarkeit – und am Ende das Plädoyer, die eine große Fortschrittsidee fallen zu lassen zugunsten der kritischen Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Schritte.“ Aus: Erhard Schulz: Vom Sinn der Fliehkraftberge. DER FREITAG, 26.12.2013 https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/von-sinn-der-fliehkraftglutberge
Stimmen zum Buch:
"Meiner Meinung nach haben Sie neben Georg Henrik von Wright die wichtigsten logischen Untersuchungen für einen genuin praktischen (normativen, pragmatischen und technischen) Diskurs geliefert." Johannes Lauer, 1.7.2014

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Büro für Kultur und Technik Aktualisiert 1. November 2016