Büro für Kultur und Technik Vorträge - Seminare - Projekte Prof. Dr. Klaus Kornwachs
Büro für Kultur und TechnikVorträge - Seminare - Projekte Prof. Dr. Klaus Kornwachs

Termine 2018

Vertrauen und Verantwortung Blockseminar. Humboldt-Studienzentrum für Geisteswissenschaften, Universität Ulm. Villa Bauer, 24.-26. Mai 2018

 

People Analytics - Potentiale und Grenzen. ABIDA – Assessing Big Data – Workshop, Universität Münster, 6. Juni 2018

 

Positive Irreführungen - Techno-Logisches zum Erfolg bei Ignoranz. Workshop: Knowledge and the Management of Ignorance. ETH Zürich, Collegium Helveticum, 7.-9. Juni 2018

 

From Roman Speakers to IBCS Pragmatics. International Business Communication Standard - Annual Conference, London, 8. Juni 2018

 

Wieviel Philosophie braucht Ingenieurskunst? Ringvorlesung: Technik denken. Hochschule Konstanz, 18. Juni 2018

 

Let it Grow – About the Biologisation of Technology and Work. Fraunhofer-Conference FUTURA IN RES.  Berlin, FhG-Forum, 28. Juni 2019

 

Die Interdisziplinarität und ihre Feinde. Leibniz-Kolleg, Universität Tübingen, 4. August 2018

 

Schweigen statt Verschlüsseln? - Quantenrechner und beyond. Nokia Lecture, Universität Stuttgart, Campus Vaihingen, 2. Oktober 2018

 

Kommt die automatisierte Personalentscheidung? - Warum wir unsere Systeme an die Hand nehmen sollten. BMBF, Berlin, 18. Oktober 2018

 

Data - Interests - Ontologies - How business models distort science. Center for Informatics and Society (CIS), TU Wien, 10. Dezember 2018

 

Der Herr der Dinge oder Sklave der Autonomie? Club of Vinna, TU Wien 11. Dezember 2018

 

 

 

 

 

Klaus Kornwachs

PHILOSOPHIE FÜR INGENIEURE

Hanser, München 2014 / 2015 / 2018

 

Eine dritte erweiterte Auflage (mit Themen wie Autonome Systeme, Dieselskandal, Big Data etc.) ist erschienen im Mai 2018

 

 

 

 

Im Lit Verlag, Münster, Berlin, London ist im August 2017 der Band erschienen:

 

Klaus Kornwachs:

STAUB UND HOFFNUNG.

José Majer - ein Leben für den Gran Chaco


Reihe: Persönlichkeit im Zeitgeschehen
Bd. 8, 240 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13766-1


José (Sepp) Majer (Jg. 1936) war deutscher Priester in Argentinien. Nach Auseinandersetzungen mit der dortigen kirchlichen wie staatlichen Obrigkeit gab er sein Priesteramt auf und gründete mitten in der Steppe des Gran Chaco ein Bildungseinrichtung, um durch berufliche Ausbildung die Landflucht der jungen Leute zu stoppen.   José Majer ist Zeitzeuge der poltischen und geistigen Entwicklungen Argentiniens und hat viel zu erzählen aus seinem reichen Leben. So ist nicht nur ein Buch über José Majer und sein Leben für den Gran Chaco entstanden, sondern auch ein, durchaus mit subjektivem Blick geschriebenes, Buch über Argentinien. Dieses faszinierende Land hat schwere Zeiten hinter sich und hoffentlich bessere Zeiten vor sich. Ohne Menschen wie José Majer und seine Lebensleistung wäre Argentinien an vielen Orten nicht so weit, wie es Gott sei Dank schon ist.

 

 

Im Lit Verlag, Berlin, Münster, London (April 2017)  ist erschienen:

 

Klaus Kornwachs:

Arbeit - Netz - Identität.

 

Das 21. Jahrhundert hat bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik hervorgebracht und damit die organisatorischen und wirtschaftlichen Strukturen weltweit grundlegend verändert. Dieser Umbruch prägt nicht zuletzt auch die menschliche Arbeit und unsere private Lebenswelt ganz neu. Herkömmliche Muster der individuellen und gesellschaftlichen Funktion der Arbeit lösen sich auf: die Möglichkeit zum befriedigenden Erwerb von Eigentum, die Stiftung von Identität durch Arbeit und die soziale Teilhabe bei der Arbeit.

Klaus Kornwachs diskutiert die technischen und organisatorischen Entwicklungen des Internets, zeigt Chancen auf, die diese Veränderungen des Netzes für die Arbeitswelt mit sich bringen und stellt aktive Gestaltungsmöglichkeiten der Transformationsprozesse vor.

http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-13686-2

 

 

 

Der Vortrag

Reversible Technologien? –Grenzen der Technikfolgenabschätzung und die Idee der Fehlerfreundlichkeit. Ringvorlesung TU München "Grenzen der Technik" WS 20015/16, München, 20. Januar 2016

ist auf Youtube abrufbar, leider mit schlechter Tonqualität unter

Industrie 4.0
gilt als vierte industrielle Revolution. Manchmal hat man den Verdacht, dass wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird - hohen Erwartungen folgt dann meistens eine gewisse Ernüchterung über die tatsächlichen technischen Möglichkeiten.

Hier geht es zum Interviw mit dem Deutschlandfunk vom 7.1.2016. Die Fragen stellte Burkhard Müller-Ulrich
 http://www.deutschlandfunk.de/philosoph-zu-industrie-4-0-wir-haben-zu-wenig-technisches.694.de.html?dram:article_id=342678

 

 

Die 2. durchgesehene Auflage

Klaus Kornwachs

PHILOSOPHIE FÜR INGENIEURE

Hanser, München 2014 / 2015

Warum versteht kein Mensch Bedienungsanleitungen? Was macht es zu einer solchen Qual, Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn ein Ticket zu entlocken? Wieso kann man viel mehr ausprobieren als wissen? Warum muss man bei Simulationen auf der Hut sein? Vereinfachen, aber wie?

Das sind nur einige der Fragen, die der Technikphilosoph Klaus Kornwachs in seinem Buch beantwortet. Er kennt die Welt der ca. 700.000 Ingenieure in Deutschland wie seine Westentasche und weiß um die alltäglichen Probleme hinter den technologischen Innovationen, die unser Land auf Wachstumskurs halten. In "Philosophie für Ingenieure" schreibt Kornwachs über Erfindungen, technische Prozesse und Konstruktionsfehler - und darüber, welche Philosophie sich hinter der Technik verbirgt und wie aristotelische Logik bei der Konstruktion von Turbinen behilflich ist.
Von Platon bis Richard Sennett - Kornwachs hat geistesgeschichtliche Lösungsstrategien für handfeste praktische Probleme parat. Unterhaltsame Pflichtlektüre für jeden Ingenieur. (Hanser-Verlag)

Pressestimmen zur 1. und 2. Auflage

"Der Kybernetiker, Technikphilosoph und ehemalige Fraunhofer-Forscher zeigt in seinem Buch, warum sich ein Ingenieur eben doch gewisse grundsätzliche Fragen stellen sollte, will er seinen Job gut machen." Technology Review, Februar 2015
"... ein empfehlenswertes Buch, das philosophische Lösungstrategien für praktische Problem bereitstellt. Es eignet sich für alle, die mit Technik zu tun haben oder an ihr interessiert sind." Claudia Borchard-Tuch, Spektrum der Wissenschaft, Mai 2015
"... eine unterhaltsame Lektüre für Ingenieure [...] Es regt auf angenehme Weise zum Nachdenken über das Tun und Sein an." Dorothee Quitter, Konstruktionspraxis, 24.03.15
"Um zu wissen, Zusammenhänge zu begreifen, braucht man nach wie vor Zeit und Lust und ein so unterhaltsames Werk." packaging journal, März 2015
"Ein interessantes Buch für alle, die gerne ihren Verstand weiterentwickeln wollen". ke NEXT Konstruktion & Engineering, Juni 2015
"Dieses Buch sollten Ingenieure und Techniker unbedingt studiert haben - eine Pflichtlektüre, die zudem garantiert kurzweilig ist." Norbert Hamke, Hebezeuge Fördermittel, Juni 2015
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Das Buch:

Kornwachs, K.:

Philosophie der Technik - Eine Einführung

Reihe Wissen, C.H. Beck, München 2013

 

ist sowohl als e-Book als auch als Hörbuch erhältlich, gelesen von Günter Merlau. Lausch Medien, Hamburg, Juni 2013

Anmerkungen (ausführlich unter http://www.chbeck.de/fachbuch/zusatzinfos/Anmerkungen-Philosophie-der-Technik.pdf ), Literaturhinweise
Stimmen zum Buch:
"Der Autor forscht als Professor der Physik und Technikphilosoph unter anderem für Fraunhofer-Institute und lehrt an der Universität Ulm. Der erste Teil des Buches ist zunächst allgemeinen Fragen zum Thema gewidmet (Technik – fragwürdig und merkwürdig / Philosophisches Nachdenken über Technik / Was heißt zivilisierte und technisierte Welt?) und geht dann in einem Überblick auf die Geschichte der Philosophie der Technik ein, wobei beginnend mit „Mythos und Antike“ insbesondere Roger Bacon, Leonardo da Vinci, Francis Bacon, René Descartes, Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Beckmann und Immanuel Kant behandelt werden. Mit dem „Schock der industriellen Revolution“ und der gesellschaftsverändernden Kraft der Technik erheben sich neue Fragestellungen und Fragmale, so einerseits nach der „Kultur- und Lebensbedeutung der Technik“, aber andererseits vor allem mit „Hiroshima“ die „Frage nach der Verantwortung“. Dazu werden herangezogen Günther Anders unter dem Gesichtspunkt „Der antiquierte Mensch“, sodann Martin Heideggers „Gestell“ sowie „neuere Strömungen und Entwicklungen“ in Gesellschafts- und Technikkritik. Der zweite Teile beginnt mit dem „Anfang der Technik“, um mit dem Kapitel „Bausteine aktueller Technikphilosophie zu dem Schluss zu gelangen: „Technik ist mehr als angewandte Wissenschaft“, vielmehr stellt sich in ihr vor allem auch „Die Frage nach der Ethik“. Der Autor beschließt sein Buch mit einem Ausblick auf „Chancen, Risiken und Ungewissheiten des 21. Jahrhunderts“, für welche nach wie vor gilt: „Wir ... bleiben also weiterhin voll zurechnungsfähig und sind damit Subjekt der Verantwortung und nicht Objekt der Geschichte. Fortschritte und andere Schritte werden vom Menschen gemacht.“ Ein hochinformativer, gut verständlich geschriebener Einführungsband, der neben einem Literaturverzeichnis (auch weiterführender Art) ein Personenverzeichnis enthält – für eine grundlegende Orientierung im Verhältnis von Philosophie und Technik sehr empfehlenswert!" Helmut Walther in: Aufklärung und Kritik 3/2013, S. 283
"Eine in erzählerischer Form geschrieben Einführung in das Nachdenken über Technik. Dabei wird in einem ersten und ausführlicheren Teil gut verständlich und in einer flüssigen Sprache dargestellt, was die Klassiker der Tehnikphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart über dieTechnik gedacht haben. Im zweiten Teil stehen die Dynamisierung der Technik und die sich daraus ergebenden Probleme im Zentrum. Dabei ist der Autor mit seiner eigenen Ansicht zurückhaltend. Das Buch wendet sich an ein breites Publikum, das sich erstmals mit diesem Thema beschäftigt." Information Philosophie, Juli Heft 2 Juli 2014, S. 59
"... sehr informativ, knapp, präsize, objektiv. In klarer, ja für einen Philosophen schlichten Sprache. Eine ausgezeichnete 'Einführung' für eine hoffentlich große Leserzahl ... Danke für dieses Lesevergnügen." Prof. Dr.-ing. Dr.-Ing. E.h. Heinz Duddeck, Brief vom 6.6.2013

"Wie herrlich klar war es doch vordem, 1877, als der Technikphilosoph Ernst Kapp befinden konnte: „Die ganze Menschheitsgeschichte […] löst sich zuletzt in die Geschichte der Erfindung besserer Werkzeuge auf.“ Heute indes: „Sind die Ingenieure Drogenhändler, ist die Technikethik der Versuch, die Beschaffungskriminalität einzudämmen?“ – nur selten zwar fragt Klaus Kornwachs so flott. Seine Einführung in die Philosophie der Technik ist insgesamt eher sachlich und zurückhaltend, dafür aber ungemein informativ. Im Kern steht immer wieder die Frage nach der Technikbewertung und -verantwortbarkeit – und am Ende das Plädoyer, die eine große Fortschrittsidee fallen zu lassen zugunsten der kritischen Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Schritte.“ Aus: Erhard Schulz: Vom Sinn der Fliehkraftberge. DER FREITAG, 26.12.2013 https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/von-sinn-der-fliehkraftglutberge

 

 

 

Kornwachs, K.:

Strukturen technologischen Wissens - Analytische Studien zu einer Wissenschaftstheorie der Technik

Edition Sigma, Berlin 2012, Nomos, Baden-Baden

Stimmen zum Buch:

"Meiner Meinung nach haben Sie neben Georg Henrik von Wright die wichtigsten logischen Untersuchungen für einen genuin praktischen (normativen, pragmatischen und technischen) Diskurs geliefert." (Johann Lauer, 1.7.2014).

 

"Besonders innovativ finde ich die Grundlegungen zur Durchführungslogik für technische Regeln. Weiterhin sehr gelungen sind die Weiterentwickjlungen von verschiedenen Wissenstheorien zu einer kohärenten Wissenschaftstheorie der Technik" (Johann Lauer 6.3.2018).

 

Verlagstext:

 

Die Wissenschaft hat – von der Wissenschaftstheorie des 20. Jahrhunderts gründlich untersucht – bestimmte Strukturen ihres Wissens, ihrer Methodik der Wissensgewinnung und Wissensabsicherung entwickelt, die sie von anderen Arten des Umgangs mit Wissen – z.B. der Alltagserfahrung – signifikant unterscheidet. Für die Technikwissenschaften haben solche wissenschaftstheoretischen Untersuchungen jedoch bisher kaum stattgefunden. Was etwa die analytische Wissenschaftstheorie für die Naturwissenschaften geleistet hat, steht daher für die Technikwissenschaften noch aus. Denn das technische Wissen unterscheidet sich vom wissenschaftlichen Wissen in seiner inneren Struktur. Diese Struktur aufzuklären ist eine lohnende Aufgabe, weil deren Kenntnis hilft, besser mit Technik umzugehen. Die in diesem Band vorgelegten analytischen Studien zur Wissenschaftstheorie der Technikwissenschaften behandeln – ausgehend vom Problem der Formalisierung und der Wahrheitsfrage in der Philosophie – die Grundeinheit des technischen Wissens, die technologische Regel, und den Aufbau und Zusammenhang technologischer Theorien. Daraus ergeben sich Hinweise auf die innere, d.h. auch logische Struktur des technischen Wissens

 

 

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Büro für Kultur und Technik Aktualisiert 15.09.2018